48 Stunden

Umschlagszeit für Probenanalysen

4

überwachte Gemeinden

7 Tage

frühere Erkennung von COVID-19-Fällen in der Gemeinde

Wird gerade angezeigt

Die Herausforderung

Während die COVID-19-Pandemie in Nordamerika grassierte, suchten Städte neue Methoden zum Schutz der Öffentlichkeit suchten. Hierbei stellten Forscher*innen fest, dass die Abwasserprüfung eine erschwingliche und effektive Möglichkeit darstellte, um wertvolle Einblicke in die Gesundheit der Gemeinde zu erhalten. Mit begrenzten Testressourcen und dem Wissen, dass auch Träger*innen ohne Symptome das Virus verbreiten können, hat das New York State Department of Health (DOH) diesen Ansatz als erste Behörde eingeführt, um Menschen zu schützen und potenzielle Wiedereröffnungspläne zu entwickeln. In dieser für alle Beteiligten neuen Situation arbeitete Arcadis mit dem DOH sowie mit Partnern zusammen, um ein Abwassertestprogramm in vier Upstate-Gemeinden durchzuführen.

Die Lösung

Studien haben gezeigt, dass Abwasseruntersuchungen etwa sieben Tage im Voraus die Präsenz des Virus in der Gemeinde nachweisen können, also noch bevor Symptome auftreten. Allerdings sind umfassende Kenntnisse der Gemeinde, der Abwassersammelsysteme und der Testfunktionen erforderlich, um sicherzustellen, dass die richtigen Daten an den richtigen Standorten gesammelt werden. Das Arcadis-Team, das mit dem lokalen Sammelsystem vertraut war, nutzte sein Wissen, um detaillierte Recherchen zu COVID-19 zu starten.

Auf diesem völlig neuen Gebiet haben die Wissenschaftler*innen und Ingenieur*innen von Arcadis viel Mühe investiert, um sich ein Bild von den besten Techniken und innovativen Ansätzen zu machen, die für die Virusprüfung des Abwassers verfügbar waren. In Zusammenarbeit mit der Syracuse University, SUNY ESF und dem Analyselabor nutzte das Team Datentrends sowie epidemiologische und analytische Methoden, um die Technik zu optimieren und Hotspots in Gemeinden zu identifizieren. Indem diese Hotspots eine Woche früher gefunden werden, erhalten Gesundheitsbehörden wertvolle Informationen, um die Verbreitung in der Gemeinde zu reduzieren.

Das Ergebnis

Im Rahmen des Pilotprogramms haben das Team und das DOH ein tieferes Verständnis dafür gewonnen, wie die Erkennung von COVID-19 im Abwasser wichtige Entscheidungen für die öffentliche Gesundheit unterstützen kann. Dank der Überwachung können Gesundheitsdienstleister zu niedrigen Pro-Kopf-Kosten ermitteln, wo sich das Virus befindet, selbst wenn keine Personen körperlichen Symptome zeigen oder getestet werden. Immer mehr Städte und Gemeinden verfolgen diesen Ansatz und durch die frühzeitige Erkennung des Virus im Abwasser können staatliche und lokale Behörden Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, die eine zukünftige Ausbreitung verhindern und gleichzeitig die Anonymität der Bewohner*innen wahren. Wenn die Fälle sinken, lässt sich das auch im überwachten Abwasser feststellen. So können Verantwortliche den Anwohner*innen die Angst nehmen, dass sich das Virus noch in der Gemeinde befindet.  Dies wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, Gemeinden bei der Erholung von den verheerenden Auswirkungen von COVID-19 zu unterstützen.


Angewandte Arbeitsfelder

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