• Leistungen: Transport- und Mobilitätsplanung, Statik, Konstruktiver Ingenieurbau und Tunnelbau, Building Information Modelling BIM, Straßen- und Tiefbauplanung
  • Marktsektoren: Strasse

Autobahndreieck Funkturm

Berlin, Deutschland - Das Autobahndreieck Funkturm ist mit einer durchschnittlichen Belastung von 230.000 Fahrzeugen pro Tag derzeit der bundesweit am stärksten belastete Autobahnverknüpfungspunkt. Seine Gestaltung entspricht nicht mehr den heutigen Standards und er weist eine enorme Stauanfälligkeit und Verkehrssicherheitsdefizite aus. Basierend auf einer Machbarkeitsstudie, welcher die Erkenntnisse einer Bestandsanalyse der verkehrlichen Situation und des baulichen Zustands zugrunde liegen, wird das Autobahndreieck Funkturm nun nach Flächenverfügbarkeit umgebaut.

Autobahndreieck Funkturm Berlin

Die verkehrliche Verteilerfunktion des Autobahndreiecks Funkturm ist für den durchfahrenden Verkehr vom Außenring über die A115 bzw. A100 in die Berliner Stadtgebiete zu optimieren und zu qualifizieren.

Die grundlegende Erneuerung der Verkehrsanlagen soll die bestehende verkehrliche Leistungsfähigkeit auch künftig einhergehend mit Optimierungen zur Abwicklung der erheblichen Verkehrsmengen erhalten. Eine Verbesserung der Verkehrsorganisation wird durch die Verringerung der Anzahl der nötigen Ein- und Ausfahrten angestrebt. Die Verkehrsbeziehungen des Autobahndreiecks Funkturm konzentrieren sich damit auf die verkehrssichere Anbindung der Autoströme im Zuge der A115 und der A100.

Es ist geplant das AD Funkturm „in freier Gestaltung“ entsprechend der Flächenverfügbarkeit umzubauen. Im Rahmen von Variantenuntersuchungen soll vorab das Optimierungspotential des Projekts ermittelt und umgesetzt werden. Die Planung beinhaltet den Um- und Neubau der Verkehrsanlage AD Funkturm mit zum Teil neuer Trassenführung und dem Umbau der Anschlussstelle Messedamm. Die Neu- und Umbauphasen sollen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs erfolgen.

Die Senatsverwaltung des Landes Berlin beauftragte Arcadis und Schüßlerplan gemeinsam als ARGE mit der Objektplanung von Verkehrsanlagen, Leistungen zur Objekt- und Fachplanung von Ingenieurbauwerken und mit Planungen Temporärer Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke. Im April 2018 begann die ARGE mit der Planung, der Baubeginn ist für 2023 anvisiert. Die Planungsziele werden unter Verwendung der Methode Building Information Modeling (BIM) realisiert.

Zahlen und Fakten

Verkehrsanlagenplanung
  • 11 Teilobjekte Straßenbau
  • 7 Teilobjekte Entwässerungsanlagen
  • 1 Teilobjekt für rückzubauende Verkehrsanlagen
Ingenieurbauplanung
  • 11 Teilobjekte Neubau von Ingenieurbauwerken
  • 43 Teilobjekte Abbruch von Ingenieurbauwerken
Erforderliche Provisorien
  • 6 Teilobjekte Straßenbau
  • 5 Teilobjekte Ingenieurbauwerke

Arcadis Leistungen

  • Objektplanung von Verkehrsanlagen
  • Objekt- und Tragwerksplanung von Ingenieurbauwerken
  • provisorische Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke.

Fragen zum Projekt

Ralf Schiller

Bereichsleiter Highways & ITS +49 172 1673037 Ihre Frage an mich
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