40.000 m³

Mischwasserspeicher

750.000

Anwohner*innen profitieren von einer klimaresilienten Abwasseraufbereitung

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Die Herausforderung

Mit dem Klimawandel erhöht sich die Häufigkeit extremer Wetterereignisse. So können beispielsweise Starkregen-Ereignisse unmittelbare Gefahr für Leib und Leben auslösen und schwere Schäden anrichten. Sie haben darüber hinaus sekundäre Folgen für Mensch und Umwelt, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden.

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    Oft sind bei hohen Niederschlagsmengen in kurzer Zeit die Abwasseraufbereitungsanlagen überfordert. So gelangt Mischwasser in Vorfluter und Oberflächengewässer und schädigt die dortigen Ökosysteme. Je nach Umfang und regionaler Verteilung können auch Grundwasserressourcen gefährdet sein. Der Umweltschutzaspekt und verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen setzten die Berliner Wasserbetriebe unter Zugzwang: Das Klärwerk Schönerlinde musste gegen die Folgen solcher Starkregenereignisse technisch aufrüsten.

Die Lösung

Ein Speicherbecken für rund 40.000 Kubikmeter Mischwasser ermöglicht dem Klärwerk Schönerlinde, die Wasseraufkommen bei Starkregenereignissen zwischenzulagern und später dosiert so in die Aufbereitungsprozesse einzuleiten, dass die Prozessqualität nicht leidet und signifikant weniger Mischwasser in die Umwelt gelangt.

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    Arcadis erarbeitet für diesen neuen Mischwasserspeicher die Ausführungsplanung und steuert das Gesamtprojekt mit den Beteiligten, die für die Ausführung der einzelnen Gewerke verantwortlich sind: Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Technische Gebäudeausrüstung, Prozessleittechnik, Tragwerksplanung.

    Bei der Optimierung der Abwasserentsorgung in der Hauptstadt spielt Arcadis auf vertrautem Terrain - auch bei der Erweiterung des Klärwerks Waßmannsdorf unterstützt Arcadis in den Bereichen Planung und Projektmanagement bereits erfolgreich.

Das Ergebnis

Der neue Mischwasserspeicher in Schönerlinde ist Teil eines 200-Millionen-Euro-Investitionsprogramms, mit dem die Berliner Wasserbetriebe ein „Klärwerk der Zukunft“ realisieren. Im Zusammenspiel mit einer neuen Ozonanlage, einer Abluftreinigungsanlage mit einem chemischen Wäscher, einem Bioreaktor zur Emissionsreduzierung, einer Flockungsfiltration zur Senkung der Phosphorkonzentration sowie zwei Blockheizkraftwerken für den energieautarken Betrieb entsteht hier eine rechtskonforme, umweltfreundliche, zukunftsfähige und klimaresiliente Abwasseraufbereitung für 750.000 Anwohner*innen.


Angewandte Arbeitsfelder

Dr. Wolfram Tauer

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Managing Director Water

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