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27 Kilometer

Gesamtlänge der geplanten Lärmschutzwände

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Die Herausforderung

Die sogenannte Rheinstrecke des Schienennetzes verläuft am Nieder- und Mittelrhein entlang von Köln bis nach Mainz. Sie gehört zu den meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands und durchquert zwischen Bingen und Koblenz das als Welterbe deklarierte „Obere Mittelrheintal“. Täglich fahren auf den beiden Bahnstrecken im Mittelrheintal – also auf der linken und rechten Rheinstrecke zusammen – fast 300 Güterzüge. Aufgrund der teilweise extrem engen räumlichen Verhältnisse verursacht der Bahnverkehr in diesem Abschnitt eine erhebliche Lärm- und Erschütterungsbelastung für die Anwohner*innen, die über die Jahre mit der Volumensteigerung im Bahnverkehr noch gestiegen ist. DB, der Bund und die Länder wollen die Bürger*innen nachhaltig und spürbar vom Schienenverkehrslärm entlasten. 

Sebastian Schnell

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Die Lösung

Anwohnende, Bürgerinitiativen und politische Vertreter*innen der Länder bewerteten die bereits umgesetzten Maßnahmen als nicht ausreichend. Infolgedessen wurde der Beirat „Leiseres Mittelrheintal“ gegründet, in welchem Bürgerinitiativen, Vertreter*innen aus Politik und DB an einem Tisch sitzen. Der Beirat beauftragte 2014 eine Machbarkeitsuntersuchung für zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen im Mittelrheintal, welche die Grundlage für das umzusetzende Portfolio des Sonderprogrammes Lärmsanierung Mittelrheintal darstellt. Aus den Ergebnissen der Machbarkeitsuntersuchungen resultieren rund 27 Kilometer Lärmschutzwände.

Deren tragfähige Gründung ist unter den extrem limitierten räumlichen und geologischen Bedingungen – teilweise führt die Strecke mitten durch die Ortschaften – alles andere als trivial. Arcadis hat im Auftrag der DB Netz AG die Planung, Organisation und Koordination der Baugrunduntersuchung für Schallschutzwände entlang der Bahnstrecke übernommen, Aufschlussarbeiten überwacht, geotechnische Erkundungen durchgeführt und auf den Ergebnissen basierende Baugrund- und Gründungsgutachten für Schallschutzwände und Niedrigschallschutzwände geliefert. 

Das Ergebnis

Am 30. Januar 2023 haben Entscheidungsträger*innen des Projektes gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing und DB-Konzernvorstand Berthold Huber im Rahmen des symbolischen Spatenstichs in Weißenthurm den offiziellen Baustart für das wegweisende Vorhaben verkündet. Ein klares Bekenntnis für den Schienenverkehr, der zu den nachhaltigsten Verkehrsmitteln mit dem besten CO2-Fußabdruck gehört. Um diesen Vorteil für die Mobilitätswende zu nutzen, braucht es die Akzeptanz der Menschen, die an Bahnstrecken leben. Es wurde eine Vielzahl von technisch anspruchsvollen Einzelmaßnahmen umgesetzt und angestoßen, die in der Summe zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität der Menschen im oberen Mittelrheintal führen werden. So wird die Region in ihrer Doppelfunktion als Lebensraum, Weltkulturerbe mit internationaler Strahlkraft und wichtige Nord-Süd-Verkehrsachse im überregionalen Schienennetz für die Zukunft gerüstet.


Angewandte Arbeitsfelder

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Sebastian Schnell

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Team Leader Germany Darmstadt

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